Einstein: Sein Leben, seine Forschung, sein Vermächtnis

Jack Shakespearow/17. Juli 2022/Biografien
Einstein: Sein Leben, seine Forschung, sein Vermächtnis - Buchrezension

Einstein: Sein Leben, seine Forschung, sein Vermächtnis - Buchrezension

Buchbesprechung: Einstein: Sein Leben, seine Forschung, sein Vermächtnis

Autor: Walter Isaacson

Gesamtbewertung:

Zusätzliche Informationen:

  • Herausgeber: Langen-Müller
  • Rezensent hat das Buch gelesen: 13 Stunden
  • Anzahl der Seiten: 160
  • Jahr der Veröffentlichung: 2020

Reise auf den Spuren eines außergewöhnlichen Lebens bzw. die beste Biografie, die man lesen kann…

Einstein ist eine unsterbliche Gestalt. Er wird uns aufgrund seiner wissenschaftlichen Theorien, die ihm Weltruhm brachten, immer erhalten bleiben. Aber was wissen wir über ihn? Wie war sein Leben, war er glücklich, musste er sich mit denselben Problemen herumschlagen wie andere Sterbliche, denen nie eine brillante Idee in den Kopf kam?

Inhlat

Wie schon der Titel „Einstein: Sein Leben, seine Forschung, sein Vermächtnis“ andeutet, handelt es sich um eine tatsächlich „fette“ Biografie. Der Autor widmet sich sehr ausgewogen allen wichtigen Meilensteinen in Einsteins Leben und stellt auch die nahtlosen Übergänge, die diese Augenblicke verbinden, in den Mittelpunkt. Auf diese Weise erfährt der Leser Hintergründiges über Albert Einsteins Privatleben, seine Beziehungen, sein Denken, seine Ansichten und die typischen Charaktermerkmale, die sich nach und nach zu einem vollständigen Bild zusammenfügen.

Das Buch ist jedoch nicht nur die mechanische Beschreibung eines Lebens, dem Autor gelingt es, den Lesern Emotionen zu vermitteln, die am Ende am intensivsten sind. Das Publikum findet unwillkürlich Gefallen an der Figur, die im Mittelpunkt steht, auch wenn es gerade in Einsteins letzten Lebensabschnitt nicht ganz leicht ist.

Walter Isaacson Einstein Biographie

Rezension

Jedem wird nach dem ersten Kapitel klar, dass sich der Autor mit diesem Buch viel Mühe gegeben hat. Das sieht man schon an den zahlreichen Quellen, die herangezogen wurden. Es ist also das Ergebnis einer umfangreichen und anspruchsvollen Studie, die aus Gründen der Übersichtlichkeit in eine literarische Form gebracht wurde.

Das Buch, das einen mehrstündigen Spaziergang an der Seite Einsteins darstellt, sollte jeder Freund von Biografien kennen. Denn es ist kein herkömmliches Werk, und ein komplexes Leben zu erfassen und dabei auch die breite Leserschaft zu erreichen, ist schon eine Herausforderung. In diesem Fall kann man die Biografie in zwei zwar zusammenhängende, aber unterschiedlich funktionierende Ebenen unterteilen.

Die Details aus dem Privatleben Albert Einsteins stellen die erste Ebene dar, seine bahnbrechenden Ideen in der Physik die andere. Obwohl sie miteinander verknüpft sind und das eine ohne das andere nicht existieren könnte, kann es doch zwei Lesertypen geben – die einen warten auf neue Informationen aus dem Privatleben, die anderen auf wissenschaftliche Fakten.

Passagen, die Einsteines Theorien und Ideen, die zu bahnbrechenden Entdeckungen führten, gewidmet sind, werden die meisten Leser auf die Probe stellen. Wenn Sie keinen Abschluss in Mathematik und Physik haben, wird es wahrscheinlich etwas schwierig, sich hier nicht in Theoremen und Grundsätzen zu verirren. Das tut dem Lesevergnügen jedoch keinen Abbruch; zumindest erkennt man, was alles wir noch nicht wissen, und unser Horizont weitet sich aus.

Fazit

„Einstein: Sein Leben, seine Forschung, sein Vermächtnis“ ist eine großartige Biografie, sowohl was den Inhalt als auch was die Aufbereitung betrifft. Der Autor hat eine großartige Arbeit geleistet und jetzt sind die Leser gefordert, denn das Buch stellt einige Ansprüche an unsere grauen Zellen. Wer aber Lust auf ein umfangreiches und sehr gelungenes biographisches Werk hat, dem wird dieses Buch ein angenehmer Begleiter sein.

Empfehlenswert:

  • für Liebhaber von gut geschriebenen und spannenden Biografien
  • auch für anspruchsvollere Leser
  • für alle, die außergewöhnliche Momente schätzen

Plus

  • ein ausgezeichnet recherchierter Lebenslauf, der durch eine Reihe von Quellen belegt ist
  • packend und zugleich verständlich geschrieben
  • viele interessante Fakten aus dem Leben eines großen Mannes, die man sonst nie erfahren würde

Minus

  • es gibt nichts auszusetzen

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Jack Shakespeare

Jack Shakespearow ist ein Meister der Worte. Das Schreiben verleiht ihm Flügel. Auf den Flügeln der Fantasie entdeckt er das Unbekannte, er betrachtet die Welt aus der Vogelperspektive und beschreibt ihre vielen Farben, Menschen, sowie große und kleine Dinge dieser Welt. Da sein letzter Gedichtband Hungry as a Writer keinen guten Absatz findet, machte er aus Rezensionen und Blogs für uns einen Zuverdienst. Und die kann er wirklich gut.

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